SPIELBERICHTE SENIOREN


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SVS muss punkten

Text: Michael Benninghoff (Sportl. Leiter)

SV Schermbeck muss nun in 2 Heimspielen gegen Spexard und Heiden 6 Punkte einfahren um aus der Gefahrenzone zu kommen. Leider muss Trainer Christoph Schlebach dabei auf die beiden Langzeitverletzten Semi Esen (Kreuzbandanriss) und Kilian Niewerth (Schlüsselbeinbruch, wurde in dieser Woche operiert - GUTE BESSERUNG, KILIAN)) verzichten. Beide Spieler könnten aber, wenn der Heilungsverlauf positiv verläuft, zum Rückrundenstart wieder in die Mannschaft zurückkehren.

Am Sonntag will der SVS an die Leistungen der letzten Heimspiele gegen Haltern und Rödinghausen anknüpfen und so den Grundstein für den Anschluss ans Tabellenmittelfeld legen. Das das aber nicht so einfach wird zeigen die letzten Erfolge des SV Spexard in der Fremde.


SVS reist mit Personalsorgen zum SC Herford

Den Sieg gegen Zweckel hat der SVS teuer erkaufen müssen. Neben Kapitän Tuncay Turgut und Spielmacher Marek Klimczok die jeweils ihre 5. Gelbe Karte kassierten, wird in Herford auch Stürmer Semih Esen fehlen. Der zuletzt stark aufspielende Stürmer hat sich am Knie schwer verletzt. Wie lange Semih Esen ausfallen wird soll eine Kernspin in den nächsten Tagen zeigen. Das sind keine guten Voraussetzungen bei dem eher dünn besetzten Kader, zumal auch noch Eswin Vrewen und Evans Ankomah-Kissi nur im Lauftraining sind. Der SC Herford wird zudem Wiedergutmachung betreiben wollen, denn die letzte Heimpartie gegen den Tabellenführer TuS Haltern verloren die Herfoder mit 0:5. Da wird sich der SVS auf ein hartes Stück Arbeit einrichten müssen um zählbares aus Herford mit auf die Heimreise nehmen zu können. (mb)


Meisterschaftsspiel gegen SV Zweckel am 16.10.2016

(Artikel Dorstener Zeitung)

SV Schermbeck - SV Zweckel  4:2 (2:0)

Die Volksbank-Arena war relativ gut gefüllt, denn rund 250 Zuschauer wollten das Abstiegsduell sehen. Auch wenn der SVS über weite Strecken die bessere Mannschaft stellte, war nicht alles Gold, was glänzte. Es gab viele Abspielfehler, falsche Entscheidungen und einige Aussetzer. So hätte ein katastrophaler Fehlpass schon nach drei Minuten fast zur Gästeführung durch Lukas Kratzer geführt. Kurz darauf hatte Kratzer seine zweite Chance, weil die Schermbecker Abwehr einen Abseitspfiff erwartet hatte und er unbedrängt zum Schuss kam. Zweckel kam danach spielerisch nicht mehr für ein Tor infrage. Vielmehr ließ der SVZ den Platzherren sehr viel Platz, störte erst spät und kam auch nur schlecht in die Zweikämpfe. Nach einem dieser Zweikämpfe musste Evans Kissi verletzt vom Feld und wurde durch Kevin Ewald ersetzt (25.). Die Schermbecker Offensivbemühungen wurden in der 28. Minute belohnt. Marek Klimczok brachte einen Freistoß in den Strafraum, der Ball landete bei Kilian Niewerth, der aus elf Metern die Kugel ins Netz jagte. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war der SV Schermbeck überlegen. Doch wie schon in den letzten Woche machten individuelle Fehler fast alles zunichte. So hielt Keeper Jason Rudolph einen Distanzschuss nicht fest und Lukas Kratzer staubte zum Ausgleich ab (54.). Nur wenig später leistete sich Zweckels Tobias Krause in einem Kopfballduell im Strafraum ein Handspiel. Den Elfmeter nutzte Tuncay Turgut zur erneuten Führung (59.). In den folgenden drei Minuten gab es dicke Schermbecker Möglichkeiten durch Niewerth und Jannis Scheuch, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Bei einer Flanke irrte Rudolph durch den SVS-Stafraum. So kam Alex Albert an den Ball und stocherte ihn über die Linie. Das sorgte für einen kurzen Bruch im Schermbecker Spiel. Zweckel ließ den SVS kommen und hatte so einige Konterchancen. Chancen Marc Schöters und Jannis Scheuchs brachten die Platzherren aber wieder in die Spur. In der 77. Minute schickte Klimczok Marc Schröter in Richtung Zweckeler Tor. Der ging bis zur Grundlinie und legte Jannis Scheuch das 3:2 auf. In der Nachspielzeit leistete Schröter auch die tolle Vorarbeit zu Kieron Ihnens entscheidendem Treffer zum 4:2.

 

SVS: Rudolph; Klimczok (88. Ihnen), Schröter, Turgut, Scheuch (81. Scheuch), Esen, Akyildiz, Niedzicki, Bönighausen, Kissi ( 25. Ewadl), Niewerth.

Tore:  1:0 Niewerth (29.), 1:1 Kratzer /54.), 2:1 Turgut (Handelfmeter, 59), 2:2 Alex (62.), 3:2 Scheuch (77.), 4:1 Ihnen (90.+4).

 

 


Meisterschaftsspiel gegen SV Zweckel am 16.10.2016

(Artikel WAZ Gladbecker Zeitung)

SV Schermbeck - SV Zweckel  4:2 (2:0)

Fußball ist selten gerecht. Und am Ende gewinnt die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt. Kreisliga-Weisheiten, die auch noch in der Westfalenliga Gültigkeit zu haben scheinen. Zumindest ärgerte sich Günter Appelt, Trainer des SV Zweckel, nach dem Spiel beim SV Schermbeck am Sonntag: „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben Topleistung gezeigt.“ Und doch traten die Grünhemden mit keinem neuen Zähler auf dem Konto den Rückweg in die Heimat an: Am Ende hieß es 2:4 gegen die Gäste aus Gladbeck.Von Anpfiff an standen die Grünhemden kompakt, ließen die Platzherren selten zum eigenen Kasten vordringen. Doch wenn’s aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann sind ja meistens Standards die Lösung. So auch in der 29. Minute: Die Schermbecker bekamen einen Freistoß aus rund 35 Meter, der im Strafraum der Zweckeler mit Kilian Niewerth seinen Abnehmer fand. Und der netzte ein. 0:1. „Das war die erste Chance für Schermbeck. Das war richtig ärgerlich“, so Appelt. Nach der Pause rissen die Zweckeler dann allerdings das Spiel komplett an sich, drängten auf den Ausgleich. Der fiel gut zehn Minuten nach Wiederanpfiff. SVZ-Mann Kevin Klein jagte einen Schuss aus das Tor der Platzherren, Schlussmann Jason Rudolph konnte den Ball nicht festhalten und faustete Torjäger Lukas Kratzer direkt vor die Füße. 1:1. Schermbeck schlägt zurück. Doch der Jubel sollte nicht lange andauern: Nur fünf Minuten später bekam der eingewechselte Tobias Krause das Spielgerät nach einer Flanke der Schermbecker auf die Hand. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß und den verwandelte Tuncay Turgut souverän zum 2:1 für die Gastgeber. Die Entscheidung des Unparteiischen kann Appelt nicht nachvollziehen: „Das war keine direkte Torchance. Und Tobias ist nicht aktiv mit der Hand zum Ball gegangen. Das war für mich kein Elfmeter.“Erneut ließ die Antwort der Appelt-Elf aber nicht lange auf sich warten. In der 62. Minute schob SVZ-Verteidiger Albert Alex nach einer Ecke zum erneuten Ausgleich ein. In der 76. Minute hatten die Kicker aus dem Ruhrgebiet dann sogar die große Möglichkeit, zum ersten Mal in der Partie in Führung zu gehen. Fabio Sardini rutschte allerdings beim Abschluss aus. Im Gegenkonter der Schermbecker bekam dann SVZ-Kapitän Norman Seidel den Ball unglücklich nach einer harten Hereingabe ans Knie und fälschte das Spielgerät in die eigenen Maschen ab.Die Zweckeler warfen anschließend noch einmal alles nach vorne. Und fingen sich so in der Nachspielzeit durch den letzten Konter des Spiels noch das finale 2:4 ein. „Das ist kein Rückschlag für uns. Wir haben uns alle Tore selbst eingeschenkt. Es ist bitter, aber sowas passiert im Fußball“, so Appelt.


Meisterschaftsspiel beim Tus Hiltrup am 09.10.2016

(Artikel Dorstener Zeitung)

TuS Hiltrup - SV Schermbeck  2:0 (1:0)

Ein richtiger Befreiungsschlag ist nicht in Sicht, denn das Match in Münster verlief ähnlich wie die letzten. Erneut waren es persönliche Fehler, die zu den Gegentreffern führten. Wenn dann vorne Marc Schröter nicht trifft, trifft auch kein anderer.Dabei hätte in der elften Minute die Schermbecker Führung fallen können. Marek Klimczok spielte einen schönen Pass auf Semih Esen. Der quirlige Angreifer ließ zwei Verteidiger aussteigen, stand frei vor dem Torwart, kam im Abschluss aber nicht richtig hinter den Ball. Hiltrup war offensiv nicht besonders stark und kam bis zur 30. Minute nicht gefährlich vor das Schermbecker Tor. In dieser Situation beging dann Kevin Ewald ein Foul im Strafraum. Manuel Beyer nahm das Geschenk zum 1:0 gerne an.  Im zweiten Durchgang war es weiter ein ausgeglichenes Spiel, in dem klare Torchancen Mangelware waren. So brauchten die Hiltruper auch beim 2:0 die Schermbecker Mithilfe. Kevin Ewald spielte in der 56. Minute Chris Hasselkus vor dem Strafraum zu feste an. Dieser bekam den Ball nicht unter Kontrolle und Jens Könemann nutzte seine Chance eiskalt. Immerhin waren die Schermbecker weiter bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach einem Freistoß setzte Marc Schröter den Abpraller neben das Tor, Dennis Kündig hatte sechs Minuten vor dem Ende nicht mehr Glück. Die Situation wird nun für den SVS brisant. Christoph Schlebach muss immer das Gleiche feststellen: „Wir machen keine Tore, aber legen sie dem Gegner auf.“ Nun kommt es am Sonntag zum Kellerduell gegen den SV Zweckel.

 

SVS: Rudolph; Ewald, Hasselkus (65. Niewerth), Klimczok (65. Helling), Schröter, Turgut (65. Turgut), Scheuch, Esen, Akyildiz, Niedzicki. Bönighausen.

Tore:  1:0 Beyer (Foulelfmeter, 30.), 2:0 Könemann (56.).